5 Fehler beim Hauskauf

Warum du unbedingt diese 5 Fehler beim Hauskauf vermeiden solltest

Die 5 häufigsten Fehler beim Hauskauf

und wie du sie vermeidest

#Fehler 1: Die Renovierungskosten werden nach dem Hauskauf unterschätzt

Bist du ein Renovierungsfachmann?

  • Was kostet ein Fliesenleger?
  • Wie lange halten die Fenster noch?
  • Was muss ich für ein neues Bad einkalkulieren?

Diese und viele weitere Fragen stellt sich jeder, der ein gebrauchtes Haus erwerben möchte. Und leider gibt es so viele Antworten auf diese Fragen, wie es Häuser auf diesem Planeten gibt. Jedes Haus und jeder Geschmack ist unterschiedlich. Allein beim Thema Fußbodenbelag erneuern gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Welcher Boden hat welche Vorteile und was kostet Laminat im Vergleich zu Parkett oder sind vielleicht doch Fliesen besser geeignet?

Es ist zwar kein Ding der Unmöglichkeit nach einer festen Finanzierungszusage der Bank nochmal die Renovierungskosten nach zu finanzieren, jedoch lassen sich die Banken so etwas gerne und gut bezahlen. So ist es keine Seltenheit, dass der Finanzierungskredit für solche Nachfinanzierungen deutlich höher ist, als der Rest der Finanzierung. Also vermeide so eine unangenehme Situation im Vorfeld und beschäftige dich mit den Renovierungskosten.

Um dir die bestmögliche Planungssicherheit in Bezug auf die anfallenden Renovierungskosten zu geben, haben wir dir alles was du dazu wissen musst, übersichtlich in unserer Hauskauf-Fibel zusammengefasst.

#Fehler 2: Die monatliche Belastung durch die Bank ist zu hoch

Das Haus ist gekauft und die Bank hat das Geld für die Renovierung und Sanierung bereitgestellt. Die Freude über das neue Eigenheim ist groß.

Es könnte alles so schön sein...

...Wenn da nicht auch die erste Rate der Finanzierung abgegangen ist.

Wie hoch darf die monatliche Belastung durch die Bank sein?

Schnell merkt man, dass das Geld immer knapper wird. Es ist eben nicht genauso wie "zur Miete" wohnen. Wenn man jetzt nicht aufpasst, kann der Traum vom Eigenheim schnell wieder zu Ende sein. Zwangsversteigerung und Privatinsolvenz drohen.

Doch das muss nicht sein. Zwar wird die Bank vor Abschluss der Finanzierung jede Einzelheit mit dir durchgehen und deine jetzige Situation relativ gut einschätzen, doch was stellst du dir in deiner Zukunft vor? Muss eventuell auch das Dach oder die Fenster in naher Zukunft erneuert werden? Reicht das Geld dann auch ohne zusätzlichen Bankkredit? Denn wenn das Geld vorher schon knapp war, wie soll dann noch ein zusätzlicher Kredit dazu passen?

Betrachte also dein Kaufobjekt mit sehr kritischen Augen und bedenke, dass an einem Haus immer irgendwelche Reparaturen oder Erneuerungen anfallen. Gerade große Gewerke wie Dach, Keller, Badezimmer, Fenster etc. können ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen. Du solltest auf jeden Fall also vorsorglich eine geringere monatliche Belastung anstreben und dir etwas Geld für später anfallende Kosten auf Seite legen. Dies kannst du beispielsweise über einen monatlichen Dauerauftrag auf ein Tagesgeldkonto oder in Form eines Bausparvertrages tun. Je nachdem wie die Zinssituation in Europa gerade aussieht macht das eine oder das andere mehr Sinn. Zur Zeit würde sich der Bausparvertrag anbieten. Achte nur darauf, dass dieser angemessen ausfällt. Er sollte in etwa die anfallenden Kosten des teuersten Gewerkes decken können.

Wie du deine maximale monatliche Rate am einfachsten ausrechnen kannst und was du sonst noch bei der Höhe deiner monatlichen Rate beachten musst, haben wir dir in unserer Hauskauf-Fibel zusammengefasst und verständlich erklärt.

#Fehler 3: Fehler beim Kaufvertrag des Hauses

  • Was sind die Bestandteile eines Kaufvertrages?
  • Wer erstellt den Kaufvertrag für ein Haus?
  • Was muss ich beim Kaufvertrag für ein Haus beachten?

Oft sind die guten Häuser schneller verkauft, als man schauen kann. Aber bleibt da noch die Zeit sich ausgiebig mit dem Kaufvertrag zu beschäftigen? Ja, denn dieser ist essenziell. Wird dieser nicht sorgfältig beachtet können horrende Kosten entstehen.

Ein erster Entwurf des Kaufvertrags wird vom Notar an die beteiligten Personen versendet. Laut Gesetz muss Ihnen der Notar mindestens 14 Tage Zeit geben sich ausgiebig mit dem Kaufvertrag zu befassen. Wird diese Zeit unterschritten ist es zumindest ratsam, dass Sie nach dem Erhalt des Entwurfs des Kaufvertrags sich diesen gründlich durchlesen und anschließend einen Termin mit dem Notar vereinbaren in dem Sie alle aufgekommenen Fragen gründlich durch den Notar beantworten lassen können.

Wie Sie sich am besten auf den Notartermin vorbereiten und wie so ein Notarvertrag aufgebaut ist und welche die häufigsten Fragen dazu sind, haben wir in einem Kapitel unserer Hauskauf-Fibel zusammengefasst. Richtig auf den Notartermin vorbereiten kann viele unangenehme Folgen vermeiden.

#Fehler 4: Das Haus ist zu groß oder zu klein

  • Wieviel Haus benötige ich?
  • Wie groß muss ein Haus sein?

Die meisten, die sich schon einmal einen neuen Fernseher in einem Elektrofachmarkt gekauft haben kennen das: Der eben erstandene Fernseher wirkt im eigenen Wohnzimmer viel zu groß. Womöglich müssen sogar neue Möbel her.

So oder so ähnlich ergeht es vielen Hauskäufern bei der Suche nach ihrem neuen Traumhaus. Gerade wenn man aus einer relativ kleinen Mietwohnung in das erste Eigenheim zieht macht man oft diesen Fehler. Wo die ehemalige Wohnung mit 90m² doch zu klein war, sind sich die neuen Eigentümer sicher. Es müssen mindestens 180m² sein. Doch stimmt das wirklich? Denn jeder Quadratmeter Wohnfläche will im Winter auch beheizt werden. Hinzu kommt der regelmäßige Hausputz und von der höheren monatlichen Rate ist noch gar nicht gesprochen.

Doch wie viel Haus ist gerade genug für mich? Wenn man sich hier verkalkuliert ist man entweder unglücklich, weil das neue Haus nicht groß genug ist oder man ist unglücklich darüber, dass man zuviel Platz hat, welcher wie oben schon erwähnt zu höheren laufenden Kosten führt.

Dabei kann es so einfach sein die perfekte Größe des Hauses zu bestimmen. In unserer Hauskauf-Fibel erfahren Sie worauf Sie achten müssen und welche die Stolpersteine sind, die eine derartige Kalkulation platzen lassen können.

#Fehler 5: Durch falsches Verhandeln beim Hauskauf wurde deutlich zu viel bezahlt

  • Wie verhandelt man beim Hauskauf?

Gerade bei sogenannten Bestandsimmobilien kann den genauen Wert niemand beziffern. Oft gibt es beim Verkäufer emotionale Werte, welche dieser sich natürlich bezahlen lassen möchte. Doch wie kann man diesen Kostentreiber auf Verkäuferseite entgehen?

Durch richtiges Verhandeln beim Hauskauf.

Eine Möglichkeit ist das richtige Ankern. Das bedeutet, dass der erste Preis, welcher in einer Verhandlung genannt wird grundsätzlich erst einmal als gesetzt gilt. Genau genommen sollten Sie als zukünftiger Hauskäufer also einen möglichst geringen ersten Betrag nennen.

Folgendes Beispiel:

Das Haus hat auf dem Markt einen ungefähren Wert von 300.000€. In der Verkaufsanzeige setzt der Verkäufer einen Kaufpreis von 310.000€ als Verhandlungsbasis an. Dann sollten Sie nach gründlicher Besichtigung und Klarstellung aller vorhandenen Mängel einen Anker von 250.000€ nennen. Denn nun wird nicht mehr zwischen 310.000€ und 300.000€ verhandelt, sondern zwischen 310.000€ und 250.000€. Sie erweitern also den Verhandlungsspielraum von 10.000€ auf 60.000€.

Allerdings zeigt das nur Wirkung, wenn Sie auch auf vorhandene und echte Mängel hinweisen können. An den Haaren herbeigezogene Mängel und ein zu tiefer Ankerpreis lassen die Verhandlungen schnell scheitern.

Welche Strategien Sie anwenden können um den Kaufpreis eines Hauses zu drücken und wie man dabei leicht mehrere tausend Euro spart, haben wir in der Hauskauf-Fibel zusammengefasst!

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