Heizungsanlage erneuern – Infos und Kosten im Vergleich

Was du bei der Erneuerung der Heizungsanlage beachten solltest

Wohnt man nicht gerade in der Nähe des Äquators, möchte man nicht auf eine funktionierende Heizung verzichten.

Welche Energieträger für Heizungsanlagen gibt es?

Es gibt folgende Energieträger für Heizungsanlagen:

  • Holz- und Pelletöfen
  • Elektrische Speicherheizung
  • Fernwärme
  • Zentralheizung (Öl & Gas)
  • Wärmepumpe (Elektrisch)

Holz- und Pelletöfen

Früher waren zentrale Heizungssysteme noch zu teuer um diese in die Häuser einzubauen bzw. nachzurüsten. Aufgrund dessen findet man vor allem in Altbauten noch Holz- oder Pelletöfen (- teilweise auch Ölöfen).
Heutzutage freuen sich vor allem Holzöfen / Holzkaminöfen immer mehr der Beliebtheit. Ist ein Kaminanschluss in einer Wohnung vorhanden, so kann dieser mit einem überschaubarem Aufwand den neuen Vorschriften für Kaminöfen gerecht werden und erneut aktiviert werden.

Richtlinie ist die 1. BImSchV von 2010 . Hierin wird genau definiert, was erlaubt ist und was nicht. 

Elektrische Speicherheizung

Das Prinzip ist simpel. Diese Art Heizung lädt die innenliegenden Speichersteine nachts über einen elektrischen Strom auf. Am darauffolgenden Tag geben diese Steine dann die Hitze wieder an die Umgebungsluft ab.

Mit den immer weiter steigenden  Strompreisen wird diese Art zu heizen immer unrentabler. Manche Stromversorger bieten aufgrund dieser Nachspeicheröfen einen speziellen Stromtarif an.

Sollte ein solcher Stromtarif nicht möglich sein, so macht sich die Umrüstung auf eine Zentralheizung bereits nach kurzer Zeit bezahlt. 

Von der Sanierung von elektrischen Speicherheizungen kann ich aus wirtschaftlichen Gründen nur abraten.

Fernwärme

Fernwärme ist nichts anderes als durch eine Verbrennung (z.B. durch eine Müllverbrennungsanlage) erhitztes Wasser und wird  durch den zuständigen Energieversorger der Gemeinde/Kommune oder der Stadt bereitgestellt. Allerdings ist die Fernwärme  nicht in jeder Stadt und nicht in jeder Straße verfügbar. Auskunft darüber kann man beim zuständigen Bauamt erfragen.

Zwar ist das Heizen mittels Fernwärme etwas teurer als eine eigene Heizungslösung, sie erfordert allerdings auch keine weiteren  technischen Geräte. Ist der Platz im Haus also begrenzt, so kann eine Fernwärmeheizung eine echte Alternative darstellen.

Zentralheizung (Öl und Gas)

Am meisten zu finden ist eine durch Öl oder Gas betriebene Zentralheizung. Diese Heizungsmethode benötigt allerdings einen Raum für einen Heizungskessel für die Wassererhitzung. Bei einer Ölheizung kommen nochmal Öltanks in einem speziell abgedichtetem Kellerraum hinzu.

Wärmepumpe

Diese Heizungsart funktioniert mit dem gleichen Prinzip wie es ein Kühlschrank tut. Sie entzieht in diesem Fall der Umgebung die Wärme und befördert sie durch ein Kühlmittel ins Innere des Hauses, wo sie das Wasser in den Heizkörper erwärmt. Da die Heizleistung dieser Wärmepumpen relativ gering ist, empfiehlt sich eine solche Art Heizung nur bei Niedrigenergiehäusern oder nach einer kompletten energetischen Sanierung. 

Überblick über die verschiedenen Heizungen






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