Renovieren von Decken nach dem Hauskauf – Das solltest du beachten

Möglichkeiten bei der Renovierung von Innendecken

Im Prinzip kann auch eine Decke entweder tapeziert (Raufaser oder Motivtapete) oder verputzt werden. Hierbei sind auf die gleichen Dinge wie beim Renovieren einer Wand zu achten.

Decken aus Echtholz und Holzbalkendecken

Für jeden, der es eher rustikal mag, eignen sich Echtholz oder Holzbalkendecken. Diese natürlichen Stoffe entwickeln eine  angenehm warme Atmosphäre. Allerdings ist es für einen Laien kaum zu bewerkstelligen eine solche Deckenkonstruktion zu  installieren. Neben den verschiedensten Arten von Werkzeugen muss auch jede Menge handwerkliches Geschick vorhanden  sein. Bevor es später zum bösen Erwachen kommt. Also lieber einen Schreiner oder Innenausbauer zur Hilfe nehmen.

Ist jedoch  eine solche Decke vorhanden und will man diese lediglich renovieren, lässt sich eine Holzdecke mit einfachen Mitteln und nach vorherigem Abschleifen in der gewünschten Optik streichen. Da dies in der Regel eine anstrengende Überkopf-Arbeit bedeutet,  sollte man hierfür genügend Zeit einplanen. 

Decken aus Holzimitat

Nicht immer ist eine Holzimitatdecke dazu geeignet renoviert zu werden. Je nach Alter und Zustand dieser Decke würde ich  davon abraten diese zu streichen. Ist die Beschaffenheit in keinem guten Zustand mehr wird auch ein neuer Anstrich nichts mehr nützen.


Ähnlich wie bei einer Echtholzdecke erweist sich die Installation als schwieriger, kann jedoch auch von einem handwerklich  eschickten Laien durchgeführt werden. Bevor die Holzimitat-Decke installiert werden kann, ist jedoch eine Holzbalken- Unterkonstruktion notwendig. Diese sogenannte Trägerkonstruktion stellt den richtigen Halt der Decke sicher und wird meist  mit einzelnen Latten in einer Art Karomuster installiert.

Decken aus Styroporplatten

Eine einfache Alternative zu den beiden oben genannten Varianten ist eine Decke aus Styroporplatten. Diese gibt es in  verschiedenen Varianten und Mustern. Der Vorteil dieses Deckentyps ist, dass diese einfach auf den vorher gereinigten und  glatten Deckenputz aufgeklebt werden kann und somit keine Unterkonstruktion notwendig ist.

Spanndecke

Dies ist eine echte Alternative zu den bereits genannten Decken. Die Installation erfolgt völlig ohne Schmutz und Lärm. Wer  etwas handwerkliches Geschick mitbringt kann eine solche Decke auch selbst montieren. Beachten sollte man lediglich, dass  eine Spanndeckenkonstruktion teurer ist als die Decke beispielsweise mit Rigipsplatten auszulegen. Es geht allerdings schneller  und wie schon beschrieben ohne Schmutz und Lärm.

Hier findest du eine Montageanleitung für eine Spanndecke.

Decken mit Stuck

Als Stuck bezeichnet man Ornamente an Decken und Wänden, die aus einem Gemisch aus Gips, Kalk, Sand und Wasser  hergestellt werden. *Wikipedia

Mit Stuck können an Decken Akzente und Blickfänge erstellt werden. Da die Stuckleiste im  späteren Arbeitsschritt gestrichen werden muss, eignet sich dieses lediglich für eine verputzte Decke mit nicht allzu grober  Körnung. Wer keinen Stuckateurmeister beauftragen möchte, kann sich im Baumarkt auch vorgefertigte Stuckleisten aus  Styropor besorgen. Diese werden an der Decke angebracht und im Anschluss mit einer dünnen Schicht Gips überzogen.

Vom  Laien ist dieser „falsche Stuck“ nicht von einem echten zu unterscheiden.

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