Renovieren von Innenwänden nach dem Hauskauf – Das solltest du beachten

Varianten der Innenwände für eine Renovierung

Zur Renovierung von Innenwänden gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten. Von der klassischen Tapete, über Raufaser bis hin zu Rauputz in verschiedenen Varianten und Stein- oder Holzvertäfelungen sind den Möglichkeiten eigentlich keine Grenzen gesetzt.

Renovieren mit Tapeten

Bei den Tapeten geht die Auswahl der verschiedenen Varianten nahezu ins Unendliche. Soll es eher schlicht bleiben oder  extravagant werden? Auch lassen sich mit Tapeten gut Akzentpunkte, wie zum Beispiel über eine Bordüre, setzen. Generell  lassen sich Tapeten in zwei verschiedene Richtungen aufteilen. Die Raufasertapete, welche in den meisten Fällen überstrichen  werden muss und in Motivtapeten, welche keine weiteren Arbeitsschritte benötigt.

Benötigte Werkzeuge und Materialien zum Tapezieren:

  • Tapeziertisch
  • Kleister
  • Tapezierrolle
  • Tiefengrund

Renovieren mit Raufaser

Raufasertapeten gibt es in verschiedenen Ausführungen. Ausschlaggebend sind das Muster und die Körnung. Wo das Muster  einer Glasgewebetapete eher an ein Schachbrettmuster erinnert, ist die Variante „Erfurt Raufaser“ in ihrem Muster eher willkürlich. Beide Tapeten müssen nach dem Tapezieren überstrichen werden.

Motiv- und Fototapeten

Außerdem gibt es da noch die Motivtapeten. Im Gegensatz zu den Raufasertapeten wird hier kein weiterer Anstrich mehr benötigt. Die Tapete erhält bereits ein Motiv oder Muster. Allerdings muss beim Tapezieren genauer darauf geachtet werden,  dass man diese Tapete möglichst genau an der Wand anbringt, da man sonst zwischen den einzelnen Tapetenbahnen unschöne Fugen erkennen kann.

Innenwände mit Rauputz

Ein Vorteil von Rauputz ist, dass man ihn im Gegensatz zur Raufasertapete beliebig oft überstreichen kann. Wie der Name  bereits verrät handelt es sich um einen Putz mit rauer Oberfläche. Die Rauheit wird anhand des größten Korns des Putzes definiert. Das bedeutet, dass je größer die im Putz enthaltenen Körner sind, desto rauer wird der Putz. In der Regel liegt  gewöhnlicher Rauputz für Innenwände zwischen 2 und 4 mm. Hier alle verschiedenen Sorten und Arten von Rauputz  aufzuführen, würde sicher den Rahmen sprengen und dich mit Informationen überlasten.

Deswegen hier nur ein kurzer  Einblick:

Zusätzlich zur Korngröße des Putzes unterscheidet man den Putz nach

  • Material (Lehmputz, Kalkputz, Kalkzementputz,
  • Gipsputz und Kalkedelputz)
  • Oberflächengestaltung (Glattputz, Filzputz,Reibeputz, Rauputz, Schlämmputz)
  • Funktion (Wärmedämmung, Sockelputz, Sanierputz,
    Oberputz)

Typischer Putz zum Renovieren von Wänden ist der Kalkputz, welcher als Reibeputz aufgetragen wird. Solltest du mit dem  Gedanken spielen die Innenwände verputzen zu wollen, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit diesen Putz nehmen.

Bevor man jedoch die entsprechenden Wände verputzen kann, müssen diese von allen Tapetenresten oder Putzresten befreit  sein. Auch Löcher und Risse müssen vor dem Verputzen geschlossen werden. Im Anschluss wird ein sogenannter Tiefenbinder  auf die Wand aufgetragen. Dieser stellt die Verbindung von Putz und Wand sicher. Ohne diesen Tiefenbinder würde nach Trocknung des neuen Putzes dieser einfach wieder von der Wand abfallen. Nach dem Trocknen muss der Putz, genau wie bei der Raufasertapete, ebenfalls gestrichen werden.

Benötigte Werkzeuge und Materialien zum
Verputzen:

  • Verputzereimer
  • Tiefengrund
  • Spachtel
  • Kelle
  • Abdeckfolie

Vertäfelung von Innenwänden

Mit Hilfe von Vertäfelungen können schöne Akzente in Wohnräumen gesetzt werden. Ob Holzmuster oder Ziegelsteinwände.  Diese Vertäfelungen können in den meisten Fällen ungeachtet der Wandbeschaffenheit (etwas gerade sollte sie schon sein)  angebracht werden. So kann beispielsweise durch ihre Struktur die Optik einer echten Ziegelsteinwand entstehen.

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